WAS IST EIN SEKTORALER HEILPRAKTIKER?

Einem sektoralen Heilpraktiker ist erlaubt, Erstdiagnosen zu stellen und daraufhin eine eigenständige Therapie anzuordnen.

Das heißt, er darf ohne ärztliche Anweisung aktiv werden und Ihnen einen auf Sie zugeschnittenen Behandlungsplan erstellen.

Die Diagnostik und darauf folgende Therapie erfolgt also aus einer Hand.

Der Heilpraktiker untersucht seine Patienten nach körperlichen Einschränkungen und stellt fest, ob die Beschwerden im Rahmen einer Physiotherapie zu behandeln sind, oder ob ein Arzt hinzugezogen werden muss.

In den meisten Fällen können körperliche Symptome nach einer Diagnose physiotherapeutisch behandelt werden. Das betrifft vor allem Patienten mit orthopädischen Beschwerden wie Rücken- oder Gelenkschmerzen, die die Funktion des gesamten Bewegungsapparats beeinträchtigen können.

Die Vorteile

  • Behandlungen ohne ärztliche Verordnung

  • Keine lange Wartezeit auf einen Arzttermin

  • Keine Therapievorgaben durch einen behandelnden Arzt (Therapieform, Behandlungsdauer, Anzahl der Behandlungen)

  • Individuelle und ausführliche Beratung, Befunderhebung und Diagnose

  • Effektive und zielführende Behandlung der Beschwerden

Gibt es eine Kostenübernahme?

 Die Leistungen eines sektoralen Heilpraktikers für Physiotherapie (abgerechnet nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker – „GebüH“) sind nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattungsfähig. Es  handelt sich hierbei um eine Selbstzahlerleistung.

Eine entsprechende Kostenerstattung können Sie jedoch gegebenenfalls bei Ihrer Privatversicherung (soweit Ihr Vertrag Heilpraktikerleistungen als erstattungsfähig berücksichtigt) oder einer privaten Zusatzversicherung für Heilpraktikerleistungen geltend machen. Bezüglich der Möglichkeit einer individuellen Kostenübernahme wenden Sie sich bitte am besten vor Behandlungsbeginn an Ihre Zusatzversicherung bzw. Ihre Private Krankenversicherung.

Wenden Sie sich für weitere Informationen und Termine an Frau Wirth: 030 740 766 20